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Berufsmatura

Lehre mit Matura

Die Lehre mit Matura ist eine echte Chance, mehr aus deiner Lehre zu machen. Du verbindest praktische Erfahrung im Beruf mit zusätzlicher Bildung – und eröffnest dir damit neue Wege für deine Zukunft. Mit der Berufsmatura kannst du später studieren, dich weiter spezialisieren oder beruflich aufsteigen. Gleichzeitig bleibst du im Job und verdienst weiterhin dein eigenes Geld.

Kurz gesagt: Du investierst ein bisschen extra Zeit – und bekommst dafür deutlich mehr Möglichkeiten.

berufsmatura
Was muss ich beachten, bevor ich mich für die Berufsmatura entscheide? – Checkliste
  • Zusätzlicher Zeitaufwand:
    Neben Arbeit und Berufsschule besuche ich Kurse am Abend und plane regelmäßige Lernzeiten ein.
  • Selbstorganisation & Durchhaltevermögen:
    Ich traue mir zu, mich über längere Zeit selbst zu motivieren und dranzubleiben.
  • Ziele klären:
    Ich habe mir überlegt, was ich danach machen möchte (z. B. Studium, Weiterbildung, Karriere im Lehrberuf).
  • Schulische Basis:
    Ich fühle mich im Stoff der Mittelschule ausreichend sicher, um darauf aufzubauen.
  • Unterstützung klären:
    Ich habe mit meinem Betrieb gesprochen und weiß, ob bzw. wie ich unterstützt werde.
  • Zeit realistisch einschätzen:
    Ich weiß, wie viel Freizeit ich investieren muss – und bin bereit dazu.
  • Belastung einschätzen:
    Ich kann mit stressigeren Phasen vor Prüfungen umgehen.
  • Eigene Motivation prüfen:
    Ich mache die Berufsmatura aus eigener Überzeugung – nicht nur, weil es „gut klingt“.
Wo kann ich Berufsmatura in Wien machen?

Das KUS-Netzwerk bietet die Lehre mit Matura kostenlos allen Berufsschüler:innen an, die berechtigt sind eine ordentliche Lehrabschlussprüfung abzulegen. Für dich bedeutet das, dass du neben der Lehre kostenlos die Matura machen kannst. www.berufsmatura-wien.at

Wo gibt es sonst Möglichkeiten die Berufsmatura zu machen?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich beim KUS-Netzwerk die Matura mache?
  • Kostenlos beim KUS-Netzwerk:
    Die Teilnahme an der Berufsmatura Programm ist für dich kostenlos.
  • Lehrlingsgerechte Kurszeiten:
    Die Kurse finden abends oder am Wochenende statt – und du hast nur einen Kurstermin pro Woche, damit es gut mit deiner Lehre vereinbar ist.
  • Sozialpädagogische Begleitung:
    Du bist nicht allein – es gibt immer eine Ansprechperson, die dich unterstützt, wenn es schwierig wird.
  • Klare Struktur & Unterstützung:
    Das Programm gibt dir einen Rahmen, der dir hilft, Lernen, Arbeit und Freizeit gut zu organisieren.
  • Keine Eigenorganisation nötig:
    Du musst dich nicht selbst um Kursplanung oder Ablauf kümmern – alles wird gemeinsam abgestimmt und klar vorgegeben.
Wie kann ich mir den Ablauf der Berufsmatura vorstellen?

Die Berufsmatura besteht aus 4 Teilprüfungen: Deutsch, Englisch, Mathematik und Fachbereich. Du musst eine Teilprüfung innerhalb der Lehrzeit abschließen. Die anderen Teilprüfungen kannst du auch nach der Lehre abschließen. Insgesamt muss man mindestens mit 4,5 Jahren rechnen bis die Berufsmatura geschafft ist

Zu Beginn muss jeder*r Teilnehmer*in die Eingangsphase in Mathematik, Deutsch und Englisch durchlaufen und positiv abschließen. Das dauert 2 Semester. Nach Durchlaufen der Eingangsphase wird mit jedem*r Teilnehmer*in ein individueller Bildungsplan erstellt, der - basierend auf der schulischen Vorbildung - Reihenfolge, den zeitlichen Ablauf und den Umfang der Kurse festlegt. Nach Absolvierung der Eingangsphase ist der zeitnahe Besuch eines Vorbereitungslehrgangs (Hauptmodul) vorgesehen. Der Kurs findet in der Regel 1x pro Woche abends oder Sa vormittags statt. Hier wird auf genügend Ressourcen bzgl. Selbstlernzeit und ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Teilprüfungen Wert gelegt.

Alle Informationen zur Berufsmatura Wien findest du auf der Homepage unter: www.berufsmatura-wien.at

Finde heraus, wie du am besten lernst!

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Dinge sofort im Kopf bleiben und andere einfach nicht hängen bleiben wollen? Jeder lernt anders! Wichtig zu wissen: Die meisten Menschen sind Mischtypen – du musst dich also nicht für eine Seite entscheiden. Dieses kleine Quiz ist ein spielerischer Weg, um herauszufinden, welche Lernmethoden dir im Alltag und in der Berufsschule am ehesten helfen könnten.

Anleitung: Wähle bei jeder Frage die Antwort, die am besten zu dir passt. Notiere dir den Buchstaben (A, B, C oder D).

Wenn du in der Berufsschule etwas Neues erklärt bekommst, hilft es dir am meisten, wenn...

  • A) ...der Lehrer eine Skizze oder Grafik an das Board zeichnet.
  • B) ...du die Erklärung einfach nur aufmerksam anhörst.
  • C) ...du dir direkt Notizen machst oder den Text mitliest.
  • D) ...du das Werkzeug oder das Modell direkt in die Hand nehmen darfst.

Du musst dir eine komplizierte Reihenfolge von Arbeitsschritten merken. Wie gehst du vor?

  • A) Ich schaue mir Fotos oder ein Video vom Ablauf an.
  • B) Ich sage mir die Schritte laut oder im Kopf immer wieder vor.
  • C) Ich schreibe mir eine Checkliste, die ich abhaken kann.
  • D) Ich mache den Ablauf einmal selbst durch, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

In deiner Freizeit willst du ein neues Game oder ein technisches Gerät verstehen. Was tust du?

  • A) Ich schaue mir das Handbuch an und achte besonders auf die Bilder.
  • B) Ich frage einen Kollegen, ob er es mir kurz erklären kann.
  • C) Ich lese mir die Anleitung oder Testberichte in Ruhe durch.
  • D) Ich probiere es einfach aus ("Learning by Doing").

Wenn du dich an eine bestimmte Situation im Betrieb erinnerst, was hast du zuerst im Kopf?

  • A) Die Gesichter der Leute und wie der Raum aussah.
  • B) Das, was genau gesagt wurde oder die Geräusche in der Werkstatt.
  • C) Die Fakten und Informationen, die besprochen wurden.
  • D) Die Tätigkeit, die ich gerade ausgeführt habe, und wie sich das angefühlt hat.

Was lenkt dich beim Lernen am meisten ab?

  • A) Ein unordentlicher Arbeitsplatz oder viel Bewegung im Raum.
  • B) Musik, Baustellenlärm oder wenn sich Leute unterhalten.
  • C) Wenn der Text zu klein geschrieben oder unübersichtlich ist.
  • D) Wenn ich gezwungen bin, stundenlang stillzusitzen.

Auswertung

  • Überwiegend A: Der visuelle Typ (Sehen)
    • Tipp: Nutze Mindmaps, Lernvideos und farbige Markierungen in deinen Unterlagen.
  • Überwiegend B: Der auditive Typ (Hören)
    • Tipp: Lies dir Stoff laut vor oder nimm wichtige Infos als Sprachmemo auf, die du auf dem Weg zur Arbeit hören kannst.
  • Überwiegend C: Der kommunikative/lesende Typ (Verstehen)
    • Tipp: Erkläre den Stoff einem anderen Lehrling oder schreibe Zusammenfassungen in eigenen Worten.
  • Überwiegend D: Der motorische Typ (Handeln)
    • Tipp: Versuche, Theorie mit Praxis zu verbinden. Baue Dinge nach oder bewege dich beim Vokabellernen im Raum.

Hinweis: Dieses Quiz ist kein wissenschaftlicher Test, sondern dient als erste Orientierung und Ideengeber. Da Lernen ein sehr individueller Prozess ist, gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Nutze die Ergebnisse einfach als Inspiration, um neue Lernstrategien in deinem Lehralltag auszuprobieren!

Was sollte ich mir zuvor überlegen, wenn ich etwas neues lernen will?
  • Warum will ich das lernen?
    Was bringt es mir im Alltag, im Beruf oder für meine Zukunft?
  • Was genau will ich können?
    Ein klares Ziel hilft, dranzubleiben.
  • Wieviel Zeit habe ich dafür?
    Lernen braucht Platz – auch wenn es nur kleine Schritte sind.
  • Wie lerne ich am besten?
    Mit Videos, Ausprobieren, Gesprächen, Kursen oder Lesen?
  • Wer kann mir helfen?
    Ausbilder:innen, Kolleg:innen, Freund:innen oder Online-Angebote.
  • Was brauche ich dafür?
    Material, Tools, Infos oder einen Ort zum Üben.
  • Wie mache ich es mir angenehm?
    Pausen, Snacks, gute Stimmung – und etwas, das Spaß macht.
Wie kann ich mich gut motivieren?
  • Kleine Ziele setzen
    Nicht alles auf einmal. Lieber kleine Schritte, die man schnell schafft. Das gibt ein gutes Gefühl.
  • Belohnungen einbauen
    Nach dem Lernen etwas Schönes machen: Musik hören, kurz rausgehen, Lieblingssnack. Kleine Belohnungen wirken Wunder.
  • Den Sinn dahinter sehen
    Sich klar machen: Wofür mache ich das? Für einen besseren Job, mehr Freiheit, ein cooles Können oder einen sicheren Alltag.
  • Mit anderen lernen
    Gemeinsam lernen macht weniger Stress und oft mehr Spaß.
  • Abwechslung reinbringen
    Videos, Übungen, Ausprobieren – ein Mix macht es leichter, dranzubleiben.
  • Gute Umgebung schaffen
    Handy weg, bequemer Platz, Ruhe oder gute Musik – je nachdem, was einem hilft.
  • Erfolge sichtbar machen
    Aufschreiben, was man heute gelernt hat. Auch kleine Erfolge motivieren.
  • Anfangen – auch wenn’s nicht perfekt ist
    Der erste Schritt ist der schwerste. Fünf Minuten reichen oft, um in einen Flow zu kommen.
Wer und was hilft mir beim Lernen?

Wer hilft?

  • Leute, die’s checken: Ausbildner:innen, Lehrer:innen, Trainer:innen, Kolleg:innen.
  • Leute, die dich mögen: Freund:innen,
  • Leute wie du: andere Lehrlinge.

Was hilft?

  • Klare Ziele.
  • Gute Tools & Videos.
  • Ein Platz ohne Nerv-Faktor.
  • Pausen, Snacks, Bewegung.
  • Kleine Belohnungen.
  • Freizeit zum Kopf-Freimachen.
Wo bekomme ich weitere Infos?

#lehrlinginwien  – HOTLINE

Die Hotline ist an Schultagen von 09:00 bis 17:00 Uhr und in den Ferienzeiten von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt.

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